Die Hornhaut ist eine transparente Haut, die die Pupille und die Iris bedeckt. Die Cornea deckt neben dem Kammerwasser und der Linse zwei Drittel der optischen Wirkung des Auges ab. Die Hornhaut besitzt trotz ihrer eigentlich konkaven Form um die +43 dpt. Dies ist aufgrund der Medien vor der Hornhaut und hinter ihr möglich. Denn vor der Hornhaut liegt ein Brechungsindex von 1,0 vor, und hinter der Hornhaut ist das Kammerwasser, das einen Index von 1,31 aufweist. Durch eine LASIK könnte man der Hornhaut eine neue Form verpassen, um Fehlsichtigkeiten zu korrigieren.
Die Hornhaut besteht aus 5 Schichten. Das Epithel ist eine Schicht, die ausschließlich zur schnellen Heilung dient, falls kleinste Beschädigungen stattfinden. Darunter folgen die Bowman-Membran und das Stroma. Das Stroma ist die dickste Schicht der Hornhaut, sie macht allein 90 % der Hornhaut aus. Die Descemet-Membran und das Endothel sind die letzten beiden Schichten. Wichtig für die Hornhaut ist, dass sie über den Tränenfilm gut befeuchtet wird. Ansonsten sucht sich der Körper einen neuen Weg, diese zu versorgen. Oft sieht man diese Reaktionen bei Leuten, die lange am Computer arbeiten oder einfach lange an Bildschirmen sitzen. Dann schickt der Körper über die Lederhaut kleine Äderchen, die bis zum Rand der Hornhaut gehen, um diese dann auch zu versorgen. In diesen Fällen sollte man vor Bildschirmen bewusst blinzeln oder sogar mit befeuchtenden Tropfen das Auge versorgen. Sollte man dies nicht tun, könnten sich diese Äderchen in die Hornhaut setzen, dadurch würden dort dann kleine Kanäle entstehen, die von einem Augenarzt festgestellt werden können. Oft zeigen sich bei Kindern, die sich viel mit dem Spielen von Konsolen beschäftigen, diese Symptome. Nach jeder Stunde spielen sollte man 15 Minuten Pause einlegen. Auch beim Tragen Kontaktlinsen gibt es Pausen, die man einhalten sollte, d. h. 5 Tage tragen und 2 Tage Pause, damit sich die Hornhaut gut erholen kann.