Bei der endokrinen Orbitopathie handelt es sich um eine immunologisch bedingte Entzündung. Sie bezieht sich auf den Orbitainhalt (Augenhöhle) und somit auf das Auge und auf die daran liegenden Muskeln. In manchen Fällen kann es auch sein, dass die Augenlider in Mitleidenschaft gezogen werden. Eine Therapie der Erkrankung ist nicht leicht. Die endokrine Orbitopathie ist eine häufige Folge von Morbus Basedow, einer Autoimmunerkrankung. Die Bezeichnung endokrine Orbitopathie setzt sich aus dem Wort „endokrin“, was soviel wie „hormonell bedingt“ bedeutet, und dem Wort „Orbita“, das „Augenhöhle“ bedeutet, zusammen. Die endokrine Orbitopathie heißt dann einfach übersetzt „hormonell bedingte Erkrankung der Augenhöhle und des darum liegenden Gewebes“.

Etwa 85 Prozent aller Menschen, die an Morbus Basedow erkrankt sind, leiden zusätzlich an einer endokrinen Orbitopathie. Die endokrine Orbitopathie kann völlig unterschiedlich ausbrechen, bei manchen sogar, bevor Morbus Basedow ausgebrochen ist, bei anderen kommt es erst im späteren Verlauf zur Mitbeteiligung der Augen. Die endokrine Orbitopathie tritt nur sehr selten ohne Schilddrüsenerkrankung auf. In ganz seltenen Fällen kann auch Hashimoto-Tyreoiditis zu der Erkrankung führen.

Bei Patienten, die unter Morbus Basedow leiden, kommt es zu unterschiedlichen Symptomen, eines der häufigsten von ihnen sind die hervortretenden Augen. Durch die hervorstehenden Augen kann es bei dem Betroffenen zu optischen Beschwerden oder sogar Depressionen kommen. Ebenso kann es zu einer Schilddrüsenvergrößerung kommen, die am Hals zu sehen ist. Durch die vergrößerte Schilddrüse können verschiedene Fehlfunktionen auftreten, wie Herzrasen (Tachykardie) oder Herzinfarkt mit der Folge des Herzstillstandes. Durch die Überfunktion kommt es bei vielen Betroffenen zu Unter- oder Übergewicht. Die Augenlider sind meist stark angeschwollen und die Patienten haben häufig noch Sehstörungen. Meistens ist die Sehschärfe der Betroffenen gemindert und es werden Doppelbilder wahr genommen. Die Lebensqualität ist meistens durch die Erkrankung stark vermindert. Man sollte die Erkrankung frühzeitig erkennen und behandeln lassen, sonst kann es zu dauerhaften Beschwerden kommen. Bei weiterem Verlauf kann es auch zum Versagen des Herzmuskels kommen. Eine Nebenerscheinung sind meistens trockene und gereizte Augen.

Man sollte an den Augen keine Augenlaser-behandlung durchführen lassen, gerade wenn der Grund für die hervorstehenden Augen Morbus Basedow ist. Die Patienten leiden in der Regel schon an trockenen Augen, nach einer FemtoLASIK oder einer allgemeinen LASIK kann dies in der Anfangszeit schon einmal mehr werden. Eingriffe am Auge sollten immer vorher gut mit dem behandelnden Augenarzt durchgesprochen werden, um eventuelle Risiken auszuschließen. Ist der Grund der Erkrankung nicht Morbus Basedow, so sollten andere Untersuchungen eingeleitet werden, um herauszufinden, warum die Augen hervortreten. In wirklich ganz seltenen Fällen kann auch ein Tumor hinter dem Auge der Grund für vorstehende Augen sein.


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